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WAS IST KARATE?

KARATE kommt von
Kara und heißt "leer",
te ist die Hand.

Gemeint ist nicht nur die leere Hand als Zeichen waffenloser Selbstverteidigung.

Nach dem Verständnis der alten Meister soll der Karateka sein inneres von negativen Gedanken und Gefühlen "leeren" - soll angemessen handeln lernen! Und dadurch seinen Weg zur Vervollkommnung und Meisterung des eigenen Ichs finden!

Karate ist mehr als "nur" ein Sport:

Vordergründig ein Ganzkörpertraining, darüber hinaus aber auch eine Stärkung für Seele, Geist und Psyche.

Der gesamte Bewegungsapparat wird gekräftigt, die allgemeine Kondition und Beweglichkeit wird verbessert.

Meditationstechniken fördern die gerade heute so notwendige Entspannung und Konzentrationsfähigkeit. Strenge Regeln stärken die Disziplin und Persönlichkeit. Alles zusammen erhöht das Selbstvertrauen.

Disziplin und Respekt:

Da wir auch im Kampf den Menschen tatsächlich als Partner betrachten, bedeuten die Verbeugungen vor und nach den Übungen eine Respektbezeugung und das Versprechen der sportlichen Fairness sowohl gegenüber den Zuschauern, Trainern und Sportkameraden gleichermaßen.

 

DIE DREI SÄULEN

Des Karate

Karate Practice

1. DIE GRUNDSCHULE (KIHON)

Grundschultechniken, auf der alle anderen Formen des Karate aufbauen, basieren im wesentlichen aus sicherem Stehen und Bewegen, sowie verschiedenste Arm- und Beintechniken.

Verschiedenste Faust-, Hand-, Arm- und Beintechniken verbunden mit der richtigen Atmung und Anspannung der Muskulatur, müssen nach und nach eingeübt werden. Sie geben der Karatetechnik im Zusammenwirken aller Kriterien letztlich ihre effektive, explosive Wirkung.

Dies alles erfordert aber wiederholtes Üben der gleichen Technik. Solange, bis die Bewegungsformen fast automatisch, geschmeidig und blitzschnell, mit voller Perfektion ausgeführt werden können.